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Wohlbefinden in Berlin

Anders leben (lernen): regional, global, ganzheitlich

- Wohlbefinden -

Titelbild des Buches: Sobonfu E. Somé: Die Gabe des Glücks
Titelbild des Buches: Jean Liedloff: Auf der Suche nach dem verlorenen Glück
DVD-Titelbild: Wie wir werden, wie wir sind

Notwendige Energie

Wo nehmen eigentlich all die alleinerziehenden Elternteile, pflegenden Angehörige, Ärzte, Fachpflegekräfte, Betreuer ... und die vielen anderen Menschen, die sich um das Wohlbefinden anderer kümmern, die notwendige Energie her, die sie benötigen, um ihre Aufgaben zum Wohle anderer freudvoll und kraftgebend ausführen zu können?

Gesundheit ist kein Zufall - Krankheit auch nicht

Dem Zufall wird in der Regel das zugeschrieben, was weder erkannt noch verstanden wird. In manchen Zusammenhängen sprechen selbst Wissenschaftler von Zufall, was unwissenschaftlich und somit ein Paradox ist Meiner Meinung nach gibt es keinen Zufall. Alles ist bedingt. Wenn wir diese Bedingtheit verstehen und handhaben, dann können wir viel erreichen: Gesundheit weitestgehend erhalten und manchem Kranken oder Leidendem bei der Ausheilung seiner Probleme behilflich sein. Er muss allerdings den wirklichen Wunsch haben, mit aller Konsequenz gesund werden zu wollen.
Grundlage für dieses Verständnis bildet die Lehre der Psycho-Somato-Ökologie. Sie besagt, dass alles mit allem in Wechselwirkung steht. Das bedeutet, dass nicht allein unsere Glaubenssätze und unser Lebensstil unsere Befindlichkeit bestimmen, sondern auch die Qualität unserer Nahrung und unseres Wohnortes, die Art und Weise unserer Arbeit, die psychische Verfassung unserer Nahesten, das Wetter und der Grad der Mitweltverschmutzung u.a. m.

Foto: Mann auf einer Bank sitzend und in die Weite schauend, neben einer Frau aus Stein, die in den Himmel schaut.

Wohlbefinden

Mit dem Wohlbefinden ist das so eine Sache, weil wohl jeder Mensch eine (etwas) andere Vorstellung davon hat, was darunter zu verstehen ist. Das trägt dazu bei, dass viele Menschen sich nicht wirklich verstehen. Es hat etwas mit Selbst- und Fremdwahrnehmung zu tun. Diese Wahrnehmungen können weit auseinanderklaffen. Um sich wirklich wohl zu fühlen, ist eine sensible Wahrnehmung mit Gleichgesinnten oder ein Einvernehmen mit der umgebenden Natur notwendig. Also, einfach ausgedrückt: Wenn ich jemand mag und positives Mitgefühl mit ihm teile, dann fühle ich mich wohl. Das gilt natürlich nicht nur für mich. Die sei hier nur in aller Kürze angemerkt. Soll heißen: Wir haben viele Möglichkeiten, unsere Gesundheit und unseren eventuellen Krankheitszustand zu beeinflussen.

Für viele Menschen in unserem Lande trägt die Art und Weise des Umganges mit Sexualität dazu bei, dass sie sich wohlfühlen - oder auch nicht. Im Normalfall ist Sexualität ein menschliches Grundbedürfnis, das der Arterhaltung dient, dem Lusterleben und dem Spannungsabbau. Ich gehe davon aus, dass die meisten Jugendlichen und Erwachsenen hierzulande bei dem Begriff Sexualität an Geschlechtsverkehr - sprich: Sex - denken. Dabei ist dieser letztlich vordergründig gar nicht so wichtig. Der Wunsch nach Körperkontakt in Form von streicheln und gestreichelt werden, in die Arme nehmen und genommen werden, gegenseitig die Hände halten und Ähnliches mehr, ist beliebt bei Jung und Alt und steigert das Wohlbefinden - wenn 's gut läuft. Ist ein Mensch diesbezüglich unterversorgt so stellt sich das in Form von Unleidlichkeit, Aggressivität, Suchtmittelgebrauch, Krankheit, quasseln, rumalbern und/oder Depressivität dar.

Mehr zum Thema findest du auf der Seite Sexualität und den eingefügten PDF-Dateien Sexualität als Kraftquelle und Polyamorie.

Unwohlsein

Wie ein nicht vorhandenes oder gestörtes Wohlbefinden aussieht, muss ich hier wohl nicht beschreiben. Darüber können wir uns später bei unseren persönlichen Treffen austauschen. Dann ist es auch an der Zeit, Auswege zu finden. In der Therapie geht das nach der Methode der Supportiven Psychotherapie. Dieses Vorgehen lässt sich auch für den Alltag nutzen, um Probleme zu lösen und neue Wege des Wohlbefindens herauszuarbeiten. Um diesen Weg gehen zu können, benötigt es (etwas) Mut zur Selbsterkenntnis und Vertrauen in andere Menschen.

Persönliche Beziehungen sind wichtiger als alles andere. Man muss sich kennen und vertrauen, um irgendetwas zu erreichen. [...] Ständiger Austausch ist wichtig für den Erfolg.

Zitiert aus: "Silicon Valley. Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt" von Christoph Keese, Penguin Verlag, München (2016)

Sich um sich selber und um Andere kümmern

Um konstruktiv helfen zu können, braucht es emotionalen Überschuss. Das wird leider in der Regel übersehen, so dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis der Geber (Kümmerer) aufm Zahnfleisch geht und selber Hilfe einfordern muss. Das ist veränderbar. Allerdings gibt es den Ausweg nicht geschenkt. Er muss mittels anderer Mitfühlender erarbeitet werden. Das beinhaltet, anders leben zu lernen: Neues Wissen kommt hinzu, Glaubenssätze werden verändert und alte Gewohnheiten und gegebenenfalls auch Beziehungen müssen losgelassen werden. Das gelingt nicht jedem gleich gut, aber es ist auf jeden Fall erstrebenswert, wenn wir unser (gesellschaftliches) Wohlbefinden steigern wollen, denke ich.

Aufgrund der Forschungsergebnisse lässt sich sagen, dass es sehr viel sinnvoller ist, an einer Besprechung persönlich teilzunehmen statt per Telefon, sinnvoller, zum Schreibtisch eines Kollegen oder einer Kollegin zu gehen, statt eine E-Mail zu schicken.

Zitiert aus: "Click. Der magische Moment in persönlichen Begegnungen" von Ori und Rom Brafman, Beltz Verlag, Weinheim (2011)

Es ist entschieden ...

... und das Entscheidende hierbei ist, wie wir es tun, nicht, was wir tun.

Die Ortsbereiche Dortmund, Hannover, Hamburg und ich - mit der Idee, eine Ortgruppe Berlin zu gründen - gehen in Kürze zusammen. Wenn du ein gutes Bauchgefühl beim Lesen der Seiten dieser Website hast, dann lade ich dich dazu ein, mitzumachen

Foto: Spatzen, die Essensreste von meinem Teller picken.

Was wollen wir konkret machen?

Miteinander (über uns) reden, essen, uns weiterbilden, trinken, singen, politisch handeln, lachen, spazieren gehen, ins Theater, uns mit Rat und Tat unterstützen, uns streicheln und in die Arme nehmen ...
Das hat Konjunktur und unser Verein geht kraftvoll voran. Immer mehr Menschen in unserem Lande fühlen sich einsam, sind krank, suchtabhängig, arbeitslos ... und möchten nützlich sein, indem sie sich kümmern.

Wir schaffen eine neue Kultur des individuellen und gemeinschaftlichen regionalen und globaen Fühlens, Denkens und Handelns - ohne Hängematte, bei gleicher Philosophie. Hast du Lust mitzumachen?

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