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Wohlbefinden in Berlin

Anders leben (lernen): regional, global, ganzheitlich

- Klimawandler -

Wachstum

Jedes Lebewesen, egal ob Pflanze, Tier oder Mensch, wird von dem Impuls geleitet, sich wohlfühlen, wachsen und gedeihen zu wollen. Was den Menschen von den anderen Lebewesen unterscheidet ist, dass in ihm auch eine Gegenkraft vorhanden ist, die Todessehnsucht. Wenngleich sie von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt ist.

Jedes Neugeborene wird mit der rechten Anlage geboren, erst seine Eltern machen es zum Juden, zum Christen oder zum Magier.

Al Ghazali, persischer Philosoph, Theologe und Jurist, 1058 - 1111, in: "Das Elixier der Glückseligkeit"

Dem Wachstum dient, ganz besonders während unserer Kindheit und im Alter, dass wir nicht nur unsere inneren Schätze bewahren, sondern uns auch immer wieder mit neuen Inhalten auseinandersetzen. Wir benötigen also eine gewisse Form der wohltuenden Stabilität einerseits und des emotionalen und intellektuellen Gefordertseins andererseits.

Mitwelt statt Umwelt

Ich denke, es gibt schon etliche Menschen, die sich für den Umweltschutz engagieren. Das ist einerseits löblich und notwendig, anderseits aber auch zu einseitig, sodass viel Energie verschwendet wird. Wir brauchen weder die Umwelt noch die Erde vor uns zu schützen. Was erforderlich ist, ist ganz eindeutig: Wir müssen uns selbst und unser Miteinander retten. Tun wir das nicht, dann schaufeln wir unser eigenes Grab, weil wir unsere Lebensgrundlagen zerstören. Beachte bitte: Wir zerstören die Mitwelt - nicht die Umwelt, denn der Begriff Umwelt ist egozentrisch. Er stammt noch aus der Zeit, als die Menschen dachten, sie seien der "Nabel", das Zentrum, der Welt. Wir müssen umlernen, uns verändern.

Ein Ausweg

Wenn mehr Menschen begreifen, dass unser globales Leben ganzheitlich ist und nicht fragmentiert (aus unabhängigen Einzelteilen bestehend), dann haben sie den ersten Schritt zur Verbesserung des Weltklimas getan. Ganzheitlich bedeutet:

Immer müssen wir auf die organische Einheit der Welt zurückkommen, von welcher wir selbst stets ein integrierter Teil bleiben. Wir werden dann einsehen, dass in einem Organismus nichts in einem Punkte vorgehen kann, ohne dass das Ganze irgendwie davon eine, wenn auch noch so entfernte Fühlung erhält.

Carl Gustav Carus, deutscher Arzt, Maler und Naturphilosoph, 1789 - 1869, in: "Über den Lebensmagnetismus und über die magischen Wirkungen überhaupt."

Der Ausweg aus unserem globalen Mitweltdilemma hat zwei Türen. Die erste trägt die Aufschrift: Wir müssen aufhören, die Welt zu vermüllen und überzustrapazieren (auszubeuten). Auf der zweiten steht: Werde du selbst. Dieser Satz ist altbekannt, wird aber nur von wenigen Menschen wirklich umgesetzt. Denn er beinhaltet: Eifersucht, Neid, Missgunst, Eigentumsansprüche an Menschen (zum Beispiel an: Kinder, Partner/Partnerin) und Mitwelt, Ignoranz, Eitelkeit, Egozentrik usw. abzulegen.
Wenn unser Weltenhaus konstruktiv gebaut ist, dann ist es letztlich egal durch welche Tür wir gehen, denn wir kommen immer in denselben lichten Raum. Auf dessen Wänden steht in leuchtenden Farben: Alles ist eins, egal wo du anfängst oder blockierst. - Siehe dazu auch meine Seite: Ganzheitlichkeit.

Schmetterling in Brasilien

Es gibt nicht nur viele nette Menschen auf unserem (noch) blauen Planeten, sondern auch viel Weisheit:

Schon der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien kann zu einem Wirbelsturm über Texas führen oder ihn verhindern. Das beleuchtet die Position des einzelnen Menschen neu [...].

Das meinte der amerikanische Wetterforscher Ed Lorenz, zitiert im Fernsehen in: "Angriff auf die Ordnung: Chaos-Forschung", N3, 20.02.1991.

Mach mit

Mir ist es vordergründig wichtig, dass wir unsere zwischenmenschlichen Kontakte verbessern. Das kann nicht im Internet stattfinden, weil die digitale Welt nur optisch (sehbar) und/oder akustisch (hörbar) mit der realen Welt in Kontakt gebracht werden kann. Wir Menschen sind Lebewesen, die möglichst all ihre Sinne in Kontakt mit der Mitwelt bringen wollen - außer: Wir leiden unter bestimmten Ängsten. Freundschaft und Liebe kann entstehen, wenn es uns guttut den Anderen zu fühlen, zu sehen, zu hören, zu riechen und in manchen Fällen, auch zu schmecken. Außerdem haben wir noch einen weiteren Sinn, der uns mit dem (Großen und Ganzen" in Verbindung bring und hält: das Epiphysieren.
Okay. Bringen wir unsere Sinne in Ordnung, das soll heißen: erwecken wir sie und stellen sie auf konstruktiv und Gemeinschaft. Dann werden wir bewusste und konstruktiv handelnde Klimawandler. Wir verändern durch unser Sein und Tun die Welt.

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