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Wohlbefinden in Berlin

Anders leben (lernen): regional, global, ganzheitlich

- Ganzheitlichkeit -

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Es ist an der Zeit

Ich denke, dass es jetzt endlich an der Zeit ist, den Wechsel zu vollziehen. Es ist keine Revolution, sondern ein exponentiell fortschreitender Prozess der Veränderung, bei dem die ersten Triebe sprießen. Zunehmend mehr Menschen erkennen, dass wir nicht mehr so weiter machen können, wie wir in den vergangenen Jahrzehnten gelebt haben. Angefangen hat es in den 1970er-Jahren, als es deutlich wurde, dass die "Wirtschaftswunderjahre" der westlichen Industrienationen zu Ende gehen.

Titelbild dces Buches: 'Normale Katastrophen' von Charles Perrow

Bestandsaufnahme

Um den neuen Kräften die Chance zu geben, zu einem tragenden Gerüst zu werden, müssen wir vorher eine gesellschaftlich-ökologische und - ökonomische Bestandsaufnahme durchführen. Wenn wir die Mitwelt zerstörenden Faktoren anschauen, dann wird es deutlich, dass die so genannte zivilisierte Welt, die Menschen der "Ersten Welt", die Hauptlast an der Zerstörung unseres einst blauen Planeten zu tragen haben. Jetzt ist es an uns, die globalen Wunden zur Heilung zu führen.

Neue Räume

Wer gibt schon gerne etwas her, wenn nicht an anderer Stelle etwas nachfließt. Auch das so genannte altruistische Schenken ist letztlich nicht selbstlos. Auch hier fließt etwas nach. Das ist unproblematisch. Es ist notwendig, damit sich eine energetische Balance ergibt. Entsteht zu viel Abfluss, zum Beispiel durch Überarbeitung oder Aufopferung, so entsteht infolge dessen eine Auszehrung der Lebensenergie, mit dem Ergebnis, dass derjenige erkrankt oder gar stirbt.
Um dies zu vermeiden, müssen wir uns neue Räume des konstruktiven Umganges des Menschen mit den Mitlebewesen erschließen.

Neue Lebensstile

Die meisten Menschen in unserem Lande pflegen immer noch ein "urchristliches" Weltbild: Der Mensch als Nabel der Welt. Sie sprechen zum Beispiel von "Umwelt" oder dem Nächsten, also dem, der nach einem kommt. Sie verhalten sich egozentrisch ("me first" - ich zuerst) und den Bedürfnissen und Leiden anderer Menschen gegenüber ignorant.
Wir sollten die Mitwelt erkennen und aus dem Nächsten, den Nahesten machen, wobei dies nicht zwingend ein statischer Prozess sein muss. Das sind zwei leichte Bausteine, die wir für unser neues Weltenhaus verwenden können.
Schwieriger wird es für manche Menschen hingegen, wenn sie nach einem ganzheitlichen Weltbild leben wollen - was notwendig ist. Denn wir können unsere Probleme nicht mit derselben Denk- und Handlungsweise lösen, mit der wir sie geschaffen haben.

Titelbild der DVD 'Wie wir werden, was wir sind' von Bruce Lipton

Der Begriff ist zwar schon in vieler Leute Sprachgebrauch, aber oft scheint es mir so, als hätten sie ihn (noch) nicht wirklich begriffen. Wir müssen umlernen: von den fragmentierten Wissenschaften zu einem ganzheitlichen Weltverständnis vorstoßen. Eigentlich ist dies nicht wirklich etwas Neues. Es ist uns nur verloren gegangen. Jetzt ist es an der Zeit, es uns auf einer höheren Verstandesebene wieder anzueignen. Dazu liefern uns schon ein paar Wissenschaftler/innen einige brauchbare Tools (Werkzeuge). Ich denke dabei zum Beispiel an Quantenphysik, Chaosforschung, Epigenetik und Psychoneuroimmunologie (siehe hierzu: Leseempfehlungen).

Fehlende Nähe

Obwohl wir mit Allem und Jedem stets verbunden sind, gelingt es jedoch noch nicht, uns diese Tatsache allzeit zu Nutze zu machen. Unser altbekannter Dichter Friedrich Schiller soll mal sinngemäß gesagt haben: Keiner kann in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. Also ist es an uns, zu dem vermeintlich bösen Menschen gute Beziehungen aufzubauen. Denn nur wenn wir friedlicher und glücklicher werden, werden wir dies an die Mitwelt weitergeben und sie zu unser aller Nutzen schonend behandeln.
Dies gelingt allerdings nur, wenn wir uns die freudvolle Mühe machen, mit anderen Menschen Nähe zu leben sowie Sicherheit, Dauerhaftigkeit und Regelmäßigkeit aufzubauen.

Begegnungen

Wenn wir einen neuen Lebensstil leben wollen, dann gelingt uns dies am besten, wenn wir uns dabei gegenseitig unterstützen und gemeinsam die Welt (um)gestalten. Wenn dich das interessiert und du mitmachen möchtest, dann melde dich einfach: ++49(0)30 441 39 16 (Raimar).


Zusammenastellung von Dokumentarfilmen, die ich für sehenswert halte.

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