Anders leben (lernen)

Individualität und Gemeinschaft

- Ganzheitlichkeit -

Aufgestellt:

Unser Glaube - welcher Art er auch immer sein mag: religiös, spirituell, wissenschaftlich oder wie auch immer - und unsere Gefühle (Emotionen) führen uns durch unsere Welt, die wir die Welt nennen.
Raimar Ocken

Die Möglichkeit eines Gedankenaustauschs dazu findest du zum Beipiel auf Telegram: Anders leben (lernen).


Ganzheitlichkeit: Das Modell der Psycho-Somato-Ökologie

Grafisches Modell der Psycho-Somato-Ökologie

Während ich in den 1980er- und 1990er-Jahre als Therapeut in der Akutpsychiatrie und anschließend in einer komplementären geriatrischen Einrichtung, einer Seniorentagesstätte, gearbeitet habe, ist mir aufgefallen, dass Gesundheit und Krankheit immer auch einen Bezug zur Mitwelt haben. Krankheit und Gesundheit basieren nicht nur auf der Befindlichkeit der einzelnen Menschen sondern hängen auch immer mit dem Zustand seiner Mitwelt zusammen. Auf Grund dieser Erfahrungen habe ich die Theorie der Psycho-Somato-Ökologie, einer Ganzheitslehre, beschrieben. Ich stelle sie hier kurz vor.


Neu!

Um uns zu diesem Thema: "Ganzheitlich leben (lernen)" austauschen zu können, habe ich auf: telegrameine Gruppe eröffnet.


Sie setzt sich im Wesentlichen aus 3 Teilbereichen zusammen, die immer miteinander wechselwirken:

Seele

Seele ist nach meinem Verständnis der "Odem Gottes", den wir Lebensenergie, Prana, Awen, Chi, Mana o. ä. nennen können. Er lässt sich verdichten (akkumulieren) und verdünnen (minimieren). Wenn wir uns im Sterbeprozess befinden, entweicht die Lebensenergie uns. Ist keine mehr vorhaben, dann haben wir das Leben ausgehaucht. Auch Tiere und Pflanzen sind beseelt.

Kultur hat ein Gottesverständnis

Es gibt nur einen Gott, aber Gott hat viele "Gesichter". Mein Gott ist belebend und hat "nur" einen Namen. Gott ist kein Mensch, also auch nicht "er" oder "Herr". Gott ist in allen Lebewesen, die Schönheit, die in vielerlei Art anzutreffen ist: die Rose im Garten, der alternde Mensch auf einer Parkbank, der Baum an einer Straße, der Hund, der an einem Hosenbein schnuppert, das kleine Kind, mit dem ich ein Lächeln tausche, das Obst, das wir zu uns nehmen ...

Hinweis:

Um unsere persönliche Welt zu verstehen genügt es, unserer subjektiven Wahrnehmung zu folgen und mittels dieser Theorie der P-S-Ö zu betrachten (analysieren). Sie ist ausreichend, um Antworten auf Fragen, wie "Warum werde ich krank?", "Welchen Sinn hat meine Erkrankung?", zu finden, um einen Weg zur Heilung zu finden oder mit dem Sterben leben zu können.

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