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Wohlbefinden in Berlin

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- Ganzheitlichkeit -

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Psychosomatik

Während meiner therapeutischen Berufstätigkeit in der Akutpsychiatrie einer großen Berliner Nervenklinik und anschließenden Arbeit in einer komplementären Einrichtung der Geriatrie (Tagespflege für Alterskranke) in den Jahren 1982 bis 1992 wurde mir deutlich, dass es sich bei Krankheit und Gesundheit um komplexe Geschehnisse handelt.
In den Jahren davor war mir bereits bekannt, dass Psyche (Gemüt) und Soma (Körper) immer in Wechselwirkung zueinander stehen. Das bedeutet zum Beispiel, wenn ein Mensch verunfallt, so entstehen auf Grund körperlicher Schmerzen auch psychische Symptome zum Beispiel Angst. Wird nun die Angst behandelt, so lässt in der Regel auch der körperliche Schmerz nach oder anders herum: Wird das körperliche Problem medizinisch gut versorgt, dann lässt auch die Angst nach.
Ein anderes Beispiel: Menschen, die Angst vor Schmerzen haben, haben größere Probleme, sich vom Zahnarzt behandeln zu lassen als Menschen, die diese Angst nicht haben. Angst erhöht Schmerzempfinden.

Grafik: Drei verschiedenfarbige Kreise, die die Wechselwirkungen von Psyche, Soma und Mitwelt darstellen

Psycho-Somato-Ökologie

Während ich in der Psychiatrie arbeitete viel mir auf, dass sich viele Patienten nach mehr oder weniger langer Zeit zwecks Behandlung erneut bei uns einfanden. Von den Menschen, denen ich bei der Genesung behilflich war, kannte ich auch ihre soziale Geschichte. Langer Rede kurzer Sinn: Diejenigen, die nach dem Klinikaufenthalt wieder in ihr ursprüngliches Umfeld zurück gingen, erkrankten erneut. Das ließ für mich nur einen Schluss zu: Die Erkrankung steht im Wechselmechanismus zum sozialen Umfeld. Anders ausgedrückt: Wer sich in Beziehungsstrukturen befindet, die disstressig sind, wird auf die Dauer krank. Soll anhaltende Gesundheit vorherrschen, muss auch die Mitwelt gesund sein.
Aus dieser Beobachtung ist meine Theorie der Psycho-Somato-Ökologie entstanden: Alles steht mit Allem in Wechselwirkung, so beeinflusst auch die nicht-menschliche Mitwelt unser Wohlbefinden bis hin zu Krankheit und Tod.

Parallelen zur Psycho-Somato-Ökologie lassen sich in den wissenschaftlichen Bereichen: Biopsychosoziales Model (George L. Engel), Quantenphysik, Psychoneuroimmunologie, Chaosforschung ... finden.

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Grafik: Schlagwörter, die für unser Wohlbefinden gut sind

Ökologie

Ökologie: Die Lehre von den Wechselwirkungen von belebter (Mensch, Tier, Pflanze) und unbelebter Natur (Wasser, Luft, Boden, Wetter und Klima ...). Nicht nur unser Fühlen, Denken und Handeln hat entscheidenden Einfluss darauf, wie es uns gesundheitlich geht, sondern auch all das, was sich um uns herum befindet. Von Bedeutung sind folgende Faktoren: Ausreichendes Vorhandensein lebenserhaltender Nahrung und ausreichende Menge an sauberem Wasser, Luftqualität, Lärmbelästigung, elektromagnetische Verschmutzung, Lichtverschmutzung und ganz besonders: Die Vermüllung der Erde durch menschlichen Konsum und die Übernutzung wachsender Rohstoffe, das bedeutet: es werden mehr Materialien (zum Beispiel Holz) verbraucht als gleichzeitig nachwachsen können, sowie die Verschwendung von begrenzten Stoffen. Dabei handel es sich in der Regel um Bodenschätze, die nicht neu entstehen, somit in ihrer Menge endlich vorhanden sind.

Kernsätze der Psycho-Somato-Ökologie

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