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Wohlbefinden in Berlin

Anders leben (lernen): regional, global, ganzheitlich

- Angstmache -

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Angst und Leben

Angst ist ein psychischer Faktor, der intrinsisch (endogen), von innen heraus, entsteht oder extrinsisch (exogen), durch von außen einwirkende Reize. Natürliche Ängste dienen unserer Selbsterhaltung. Auf Grund einer Reiz-Wahrnehmung sollen wir dazu angeregt werden, uns zu verändern. Angst erzeugt Flucht- oder Kampfverhalten und in manchen Fällen einen Totstell-Reflex (Erstarrung). Menschen, die an scheinbar grundlos auftretenden Ängsten leiden, bedürfen in der Regel einer therapeutischen Behandlung. Entscheidend ist der Grad (die Stärke) und die Häufigkeit des Auftretens.

Die Menschen rennen weg vor ihrer Trauer, sie haben Angst. Deswegen konsumieren sie immer mehr: Musik, Alkohol, Lebensmittel, das Internet. Sie konsumieren nicht, weil es nötig ist. Sondern weil sie ihre Einsamkeit nicht aushalten, die Leere in ihrem Inneren.
Zitat aus: Jörg Schindler 'Stadt, Land, Überfluss'

Zwei Hausruinen

Angstmache

Es gibt viele Bereiche in unserer Gesellschaft, in denen eine oder mehrere Personen einer oder mehreren anderen Personen Angst macht. In der Regel geschieht dies, um sich einen materiellen und/oder ideellen Vorteil zu verschaffen. Angstmache ist weit verbreitet und kommt zum Beispiel in der Erziehung, im "Liebes"leben, im Gesundheitswesen, in der Arbeitswelt, in der Politik usw. zum tragen.

Alle Anzeichen sprechen also eindeutig dafür, dass die medizinischen Behandlungsmethoden wohl wenig mit dem starken Rückgang der Mortalität infolge von Infektionskrankheiten zu tun haben.
Leonard A. Sagan: 'Die Gesundheit der Nationen'

Angstmache im Gesundheitswesen

Seit 1982 bin ich im Berliner Gesundheitswesen als Therapeut/Ganzheitsmediziner beruflich tätig. Auf Grund meiner diesbezüglichen Erfahrungen möchte ich hier ein paar meiner Erkenntnisse wiedergeben, die mir gesundheitlich helfen und auch dir eventuell helfen können. Grundlage meiner Ideen und Handlungen bildet die von mir beschriebene ganzheitliche Lehre der Psycho-Somato-Ökologie, die besagt, dass alles miteinander in Wechselwirkungen steht.

Ein Bereich des Gesundheitswesens sticht besonders hervor, wenn es um Angstmache geht, der Pharmabereich. Darin wiederum der Medikamenten- und Impfbereich, denn da wird viel Geld verdient. Durch Erzeugung von Ängsten werden Patienten, also Kranke, und Menschen, die zu Patienten gemacht werden (sollen), angehalten, Arzneimittel zu konsumieren. Da die meisten Krankheiten nicht deshalb zu Stande kommen, weil dem menschlichen Körper oder der Psyche eine bestimmte chemische Substanz fehlt, werden manche Menschen erst durch die Einnahme bestimmter medizinischer Präparate zu Kranken.

Titelbild eines Buches vbon mir, dass leider vergriffen ist: 'Gesundheit · Gesellschaft · Krankheit

Ein nicht-schulmedizinisches Krankheitsverständnis

Ich gehe davon aus, dass sich bei jedem Krankheits- und Leidenszustand immer Psyche (Gemüt), Soma (Körper) und Mitwelt (Ökosystem) gegenseitig beeinflussen. Demzufolge gibt es keine rein-körperlichen und keine rein-psychischen Krankheiten. Daraus leitet sich her, dass alle Krankheiten auch psychotherapeutisch behandelbar sind. Anmerkend muss ich darauf hinweisen: Aber nicht jeder Patient will/kann gesund werden!

Um ganzheitlich Menschen dabei behilflich sein zu können, möglichst gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden, ist es zum Beispiel notwendig Antworten auf die Frage nach den Krankheitsursachen zu haben. Zwei Faktoren schlagen diesbezüglich besonders zu Buche: negative Glaubenssätze und Ängste. Wer zum Beispiel Angst vor Ansteckung hat, der wird wahrscheinlich auch krank werden, wenn die Medien die saisonale Grippe ausrufen. Solche und ähnliche Ängste kann sich, wer will, durch Umlernen abgewöhnen. Vielleicht sollten wir mal darüber reden.

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